Welche Beziehung besteht zwischen Egotisten und Narzissten?

Das Ego ist eine Konstruktion unseres Verstandes. Narzissmus entsteht, wenn die Identifikation eines Menschen mit dieser Konstruktion zu weit geht.

Im Kern jedes Menschen lieg sein „wahres“ Selbst, ein gefühlsbasierter Sinn für das „Ich“, der die Welt um sich herum intuitiv wahrnimmt. Um jedoch in der wirklichen Welt zu bestehen, ist Intuition nicht genug. Wir müssen unseren Platz in der Gesellschaft finden. Aus diesem Grund kreiert unser Verstand das Ego, um zwischen unserem „Ich“ und der Außenwelt zu vermitteln. Unser Wissen, unsere Überzeugungen, unser sozialer Status und unsere Persönlichkeit bestimmen, wie unser Ego mit der Welt interagiert. Der Zweck des Egos besteht darin, das Individuum zu stärken und sicherzustellen, dass seine Bedürfnisse erfüllt werden, indem es dem „Ich“ eine äußere Repräsentanz und eine Stimme in der Gesellschaft verleiht.

Das Wort „Ego“ ist heutzutage mit einem gewissen Stigma verbunden. Die liegt vor allem daran, dass unsere Welt von Fällen geprägt ist, in denen das Ego von Menschen versucht, „mehr abzubeißen, als es kauen kann“. Ein Mensch, der sich mit seinem Ego über-identifiziert, also es zu wichtig nimmt, läuft mit einem aufgeblasenen, übertriebenen Ego herum und verfällt häufig in Narzissmus. Narzissmus ist der Versuch, das Ego zu nähren und es wachsen zu lassen, um sich zu einem grandiosen, überlegenen Wesen zu machen, das fähiger und „besser“ ist als andere. Mehr Aufmerksamkeit und Dominanz über andere führen zu mehr Macht. Zu viel Ego und zu wenig wirkliche Selbstintegration führt zu einem Verlust an Empathie und gesunder Scham. Dies wiederum bestärkt eine ungesunde Besessenheit mit Macht und Kontrolle.

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(GÜLTIG 20-28 MÄRZ)